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Roland

Roland hieß ein junger Ritter, der im Kampf gegen die Sarazenen seinen Kaiser Karl den Großen verteidigte und dabei den Heldentod starb. Die Rolandstatuen stehen als Symbol für städtische Rechte und Freiheit - vor allem in den alten Handelsstädten, die zu Macht und Wohlstand gekommen waren. Die ältesten Standbilder sind in Urkunden aus dem 12. und 13. Jahrhundert belegt. Sie stehen bis heute in verschiedenen europäischen Städten: in Riga, Dubrovnik, in Prag und Verona - und natürlich in Bremen. Seit 600 Jahren steht der Roland in Stein gehauen auf seinem Platz vor dem Rathaus als Garant der Freiheit der Hansestadt. Sein Vorgänger aus Holz war 1366 als "ketzerisches Symbol" von den Anhängern des Erzbischofs Albrecht II. niedergebrannt worden.

Der Legende nach soll die Stadt Bremen so lange frei und selbstständig bleiben wie der Roland steht und über die Stadt wacht. Aus diesem Grund soll angeblich auch eine zweite Rolandstatue in den Kellergewölben des Rathauses versteckt sein, welche als Ersatz schnell aufgestellt werden kann, falls der Original-Roland doch einmal fallen sollte.Der steinerne Riese ist die wohl älteste freistehende Monumentalfigur in Deutschland. Ob es dem Schutz seines Schildes zu danken ist, dass Bremens Rathaus mit der herrlichen Renaissancefassade bis heute der Zerstörung entgangen ist? Auf jeden Fall war die Rolandsfigur ein Zeichen der Marktfreiheit im Mittelalter und Sinnbild der Unabhängigkeit. Und auf die war Bremen jederzeit bedacht und stolz.

Wir haben den Roland in unserem Namen aufgenommen um unsere Identifikation mit dem Standort Bremen und dem freien Welthandel zu symbolisieren.